SV 06 Donsbrüggen - Vereinsgeschichte

100 Jahre SV 06 Donsbrüggen e.V. ist ein guter Anlass in Erinnerung zu schwelgen und von alten Zeiten zu sprechen. Es wurden schon Vereinschroniken zum 50.-, 75-. und 90-jährigen Jubiläum erstellt. Jetzt haben wir diese Chronik zum 100. Vereinsjubiläum erweitert. Wir sind der älteste Landverein und werden diesen großen Anlass mit Würde feiern.
Im Jahre 1906 wurde der heutige Sportverein SV 06 Donsbrüggen e.V. von Donsbrügger Bürgern, die dem Radsport ihre Zuneigung gaben, ins Leben gerufen. Ein Name für den neuen Verein wurde schnell gefunden: Radfahrverein Waldesheim Donsbrüggen.

Der Grundsatz des Vereins war Kameradschaft und sportliche Ertüchtigung. Der Radsport stand zu dieser Zeit in hohem Ansehen. Dank der guten Vereinsführung genoss der Verein weit über die Grenzen hinaus hohes Ansehen und wurde ein fester Bestandteil im dörflichen Vereinsleben. Viele Preise und Pokale wurden zu dieser Zeit errungen. Allmählich wurde auch der Gedanke laut, eine Fußballmannschaft zu gründen; doch dieses geschah erst nach Jahren.

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges stoppte für längere Zeit die Aktivitäten des Vereins. Mühsam konnte das Vereinsleben weiter geführt werden, obwohl fast alle Aktiven zum Kriegseinsatz eingezogen wurden. Nach Ende des Krieges, viele Vereinsmitglieder hatten ihr Leben für Volk und Vaterland lassen müssen, wurde das Vereinsleben unter größten Schwierigkeiten allmählich wieder aufgenommen. Jetzt fand aber der Fußballsport eine große Zuneigung und auf der Generalversammlung im Jahre 1919 wurde der Vereinsname in Sportverein 06 Donsbrüggen e.V. geändert. Weitere Abteilungen waren Radsport und Leichtathletik. Diese Generalversammlung fand am 15. Januar 1919 statt.

Erster Vorsitzender wurde Peter Schoofs, der seine ganze Aufmerksamkeit der Fußballabteilung widmete und damit den Grundstock für die späteren Erfolge legte. Im Mai 1919 schloss sich der Verein dem Westdeutschen Spielverband an und betrieb fortan in der Hauptsache Fußball, ohne jedoch die anderen Sportarten wie Gymnastik, Leichtathletik usw. zu vergessen. Ebenso verstand es der Verein durch geeignete Vorträge und Theateraufführungen auf Jugend und Mitglieder volksbildend zu wirken.

Auch auf sportlichem Gebiet machte der Verein Fortschritte. So wurde bereits im ersten Jahr der Mitgliedschaft im Westdeutschen Spielverband der Aufstieg in die damalige B-Klasse erkämpft. In der Leichtathletik ging es ebenfalls vorwärts. Mannigfache Erfolge bei den Reichsjugendwettkämpfen und Vergleichswettkämpfen mit anderen Vereinen gaben Zeugnis von der intensiven Breitenarbeit des Vereins. Selbst eine Schwimm-Abteilung, welche ihre Übungsabende im Klever Stadtbad durchführte, wurde ins Leben gerufen und erfreute sich eines großen Zuspruchs. Was vorbildliche Kameradschaft und eiserner Wille vermögen, zeigte der Verein in den folgenden Jahren. 1922 erkämpfte sich die erste Mannschaft den Aufstieg in die A-Klasse. Dank der ausgezeichneten Nachwuchsschulung konnte sich die Mannschaft in dieser Klasse nicht nur behaupten, sondern allen Unkenrufen zum Trotz sogar im Spieljahr 1926-27 die Meisterschaft der A-Klasse erringen. Damit verbunden war der Aufstieg in die Liga. Vielen wird dieser Augenblick noch erinnerlich sein; denn damals gab es nur ein Tagesgespräch „Donsbrüggen in der Liga“. Die scherzhafterweise so gern bespöttelten „Pockels“ hatten mit unermüdlichem Einsatz ein Ziel erreicht, was nach ihnen keinem anderen Landverein unseres Heimatkreises mehr gelingen sollte. Prominente Vereine waren unter anderern Sportfreunde- Krefeld, Tus-Rheinhausen, Grafschafter-Moers, FCUerdingen, Sportclub 02 Lobberich usw. und so wurde so manchem Favoriten ein Schnippchen geschlagen. Trotz aller Bemühungen und Anstrengungen des ersten Vorsitzenden Josef Heek und des Fußballobmanns Heinrich Mohn, konnte der Abstieg aus der Liga im Jahre 1928-29 nicht verhindert werden. Ab der neuen Saison spielte man nun in der neugegründeten Bezirksklasse. Trotz aller Anstrengungen konnte nie mehr die Liga erreicht werden, obwohl die Mannschaft in den Jahren 1929-32 zur Spitzengruppe zählte.
1928 wurde der bisherige erste Vorsitzende Josef Heek durch Heinrich Peters ersetzt. 1929 übernahm dann Heinrich Berens das Ruder, bis dieses 1932 Franz Verhufen übernahm, dem dann 1933 Heinrich Mohn folgte. Dann folgte die Zeit der so genannten „Machtübernahme“, die auch für den Sport schlimme Folgen hatte, unter anderem gab es neue Klasseneinteilungen, wonach der SV 06 Donsbrüggen e.V. in der ersten Kreisklasse eingestuft wurde, ohne jedoch aus der Bezirksklasse abgestiegen zu sein. Das war im Jahre 1933-34.

Die wenig später erfolgte Einberufung der allgemeinen Wehrpflicht riss manche Lücke in die Reihen der Aktiven. Hierdurch hatte die Mannschaft in den folgenden Jahren zwar mit Abstiegssorgen zu kämpfen, dennoch gelang es ihr sich Anfang des Zweiten Weltkrieges in der l. Kreisklasse zu halten. Zwischenzeitlich wurde das 1936 geplante und ein Jahr später fertig gestellte Platzhaus, das ausschließlich in Eigenleistung errichtet wurde, eingeweiht.

Leider wurde der Stolz der Vereinsmitglieder von tiefer Trauer erfasst, da ein Großteil der Vereinsmitglieder durch den Krieg zu Tode kam bzw. in Gefangenschaft geriet. Leider fiel auch das neue Platzhaus den Kriegswirren zum Opfer. Wer geglaubt hatte, der Zweite Weltkrieg würde schnell zu Ende gehen, sah sich getäuscht. Da fast die gesamten aktiven Sportler des Vereins zum Militär einberufen wurden, sah der Verein sich gezwungen im Jahre 1941 den Spielbetrieb einzustellen. Kaum war der Krieg zu Ende, da trafen sich die
ersten Heimgekehrten um ihren geliebten Sport wieder aufzunehmen. Aber es machte sich bemerkbar, dass zu viele im Krieg gefallen waren bzw. in Gefangenschaft geraten waren. Erst im Jahre 1946 hatte der l. Vorsitzende Heinrich Lamers wieder so viele Getreue um sich geschart, dass der Spielbetrieb aufgenommen werden konnte. Der Verein zählte zu dieser Zeit nur 40 Mitglieder. Unter der Leitung des ersten Vorsitzenden Heinrich Lamers wurde 1947 wieder an den offiziellen Meisterschaftsspielen in der zweiten Kreisklasse teilgenommen.

Auf der Generalversammlung im gleichen Jahr legte der hochbetagte erste Vorsitzende Heinrich Lamers sein Amt nieder. In Anerkennung seiner Verdienste um die Belange des Vereins und der ihm anvertrauten Jugend wurde er mit einstimmigem Versammlungsbeschluss zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Sein Nachfolger als l. Vorsitzender wurde Johann Derieth. Er legte sein Hauptaugenmerk in die Förderung der Jugend, die auch bald ihre Früchte tragen sollte. Die ersten Schüler errangen nicht nur die Gruppenmeisterschaft, sondern auch den Titel des Kreismeisters. Dieser Titel wurde gegen so starke Schüler wie die des SV Viktoria Goch errungen. Aber auch die Senioren wollten nicht zurückstecken. In der Saison 1948-49 wurde die l. Mannschaft Meister der 2. Kreisklasse und stieg in die l. Kreisklasse auf. In den folgenden Jahren nahm sie in dieser Klasse stets einen der vorderen Plätze in der Tabelle ein. Der große Wurf zur Meisterschaft aber wollte vorerst nicht gelingen.

Tief betrübt standen die Mitglieder im Jahre 1951 an der Bahre ihres dahingeschiedenen Ehrenvorsitzenden Heinrich Lamers, dessen Fähigkeit und Organisationstalent jahrelang mitbestimmend für das Bestehen des Vereins war und der auch nach dem Zusammenbruch im Jahre 1945 den Verein neu gestaltet und belebt hatte.
Zum neuen Ehrenvorsitzenden wählte der Verein anschließend den Mitbegründer und früheren l. Vorsitzenden Heinrich Berens. Einen weiteren Verlust hatte der im Jahre 1954 durch den Tod des l. Geschäftsführers Gregor Schoofs und des Mitbegründers Johann Berens zu verzeichnen. Auf der Generalversammlung des Jahres 1953 sah sich der 1. Vorsitzende Johann Derieth gezwungen seinen Posten infolge Arbeitsüberlastung zur Verfügung zu stellen. Er fand in Gerhard Braam einen würdigen Nachfolger, der weiterhin getragen von dem Vertrauen der Mitglieder die Geschicke des Vereins leitete. Im gleichen Jahr wurde noch mit der Planung für den Bau eines Platzhauses begonnen.

Ein Jahr später bahnten sich weitere sportliche Erfolge an. Die l. Mannschaft lag von Beginn der Serie an im harten Brust-an-Brust-Kampf mit dem BVKellen um die Meisterschaft der l. Kreisklasse. Im Endspurt trugen dann doch die routinierteren Vorstädter mit einem Punkt Vorsprung den Sieg davon und heimsten Titel und Aufstieg ein. Dennoch war der Mannschaft ein großer Erfolg beschieden; sie wurde Kreispokalsieger der Gruppe Nord. Im Jahr 1955 war endlich der Start für ein neues Platzhaus gegeben; noch im August des gleichen Jahres wurde das Richtfest gebührend gefeiert. Ein Großteil des Bauvorhabens wurde von den Mitgliedern in Eigenleistung geleistet. Allen voran der l. Vorsitzende Gerhard Braam, dessen Tatkraft und Opfergeist allen anderen als Vorbild diente. Dennoch ging sein sehnlichster Wunsch, das Haus zum 50-jährigen Vereinsjubiläum im Mai 1956 einzuweihen, nicht in Erfüllung. Der Innenausbau war nicht ganz fertig geworden. Kurze Zeit später konnte das Haus mit Platzwartwohnung, zur Freude aller, seiner Bestimmung übergeben werden. Vom 13. bis 20. Mai 1956 wurde das 50-jährige Vereinsjubiläum im Rahmen einer Festwoche gefeiert. Der Festkommers mit geladenen Gästen fand damals am Vormittag des 20. Mai 1956 in einem festlichen Rahmen im Saale Koekkoek statt.
Zu diesem Zeitpunkt lebten noch folgende Mitbegründer unseres Vereins:

  • Wilhelm Mölders
  • Heinrich Berens
  • Gerhad Kohl
  • Peter Schoofs

Zwischenzeitlich, und zwar von 1974-76, musste noch der Abstieg in die 2. Kreisklasse hingenommen werden. 1980 musste die 1. Mannschaft wieder den bitteren Gang in die Kreisliga B antreten. Hier errang unser Verein jedoch recht bald eine Spitzenposition, so dass man getrost die Hoffnung gelten lassen durfte, dass unsere l. Mannschaft in naher Zukunft den Sprung in die A-Klasse schaffen würde. Nach den ersten drei hohen Siegen waren wir Gewinner des von der Firma Diebels-Alt gestifteten Offensiv-Pokals im Monat August 1980. Im September 1980 machte unsere Reserve-Mannschaft es der 1. Mannschaft nach und errang ebenfalls den Pokal. Es ist kaum zu glauben, doch der Monatssieger im Oktober 1980 war wiederum die l. Mannschaft vom SV 06. Nur ein Monat später hatte auch die 2. Mannschaft den Pokal zum zweiten mal gewonnen.

Fassen wir zusammen:
Vier Siege das bedeutet: 1.200,00 DM für die Vereinskasse, 400 Liter Diebels-Alt für die Spieler, 8 Spielbälle und 4 signierte Bälle mit den Unterschriften der Spieler des MSV Duisburg. 400 Liter Bier das war ein harter Job, aber auch da haben wir uns nicht unterkriegen lassen – die dritte Halbzeit war dann immer die längste. Die Jahre nach dem 50-jährigen Vereinsjubiläum waren von einem regen Wechsel in der Vereinsleitung gekennzeichnet. Es waren zwar keine gravierenden Krisen zu verzeichnen, jedoch fanden sich immer weniger Leute dazu bereit, einen funktionierenden Sportverein verantwortlich zu leiten und zu führen.

1956-l957 Gerhard Braam
1958-1960 Johann Derieth
1961 Theodor Kohl
1962-1967 Werner Derieth
1968 Gerhard Braam
1969-1970 Hans-Josef van Brackel
1971-1972 Gerhard Lamers
1973-1977 Werner Derieth

Im Jahre 1978 wurde Hans Neyenhuys mit überwältigender Mehrheit zum l. Vorsitzenden gewählt. Eine dynamische und zum Teil altbewährte Vorstands- Mannschaft unterstützte Hans Neyenhuys, so dass die berechtigte Hoffnung bestand, ihn noch sehr lange zum 1. Vorsitzenden zu erhalten, zumal er durch seine freundliche, bestimmte und kameradschaftliche Art überall gut ankam.

Sportlich befand sich die 1. Mannschaft bis zur Saison 1983 in der Kreisliga-B. Ab 1983 brach für den SV 06 Donsbrüggen e.V. die Blütezeit an, im Schülerbereich unter Schülerobmann Karl-Heinz Reintjes und in der Jugendabteilung unter Jugendobmann Gerhard Reintjes war ein Jahrgang an guten Spielern herangewachsen, der am unteren Niederrhein in der Niederrheinliga für Aufsehen sorgte und so manchem Favoriten ein Bein stellte. Diese Jugendlichen wurden nach Absprache mit Gerd Reintjes vorzeitig für die Seniorenabteilung freigestellt. Der nächste glückliche Schritt war die Zusage von Horst Reinders mit seinem Trainer Heinz Lippe diese Mannschaft zu trainieren. Horst Reinders scharte um sich herum eine Betreuermannschaft, mit der er sein erstes Ziel den Aufstieg in die Kreisliga A schaffen wollte. Dieses gelang bereits in der Saison 1983-84 in einem großartigen Durchmarsch. Nun wurde das nächste Ziel in Angriff genommen: Aufstieg in die Bezirksklasse. Ein weiterer Garant für weitere Erfolge war vor allem, dass es dem Verein immer wieder gelang gute Trainer länger an den Verein zu binden. In den nächsten Jahren unter Trainer Walter Jaspers wurde immer wieder knapp diese Ziel verpasst. In der Saison 1990-91 war es soweit: Unter Trainer Ernst Spettmann erreichten sie den Aufstieg in die Bezirksklasse. Das erste Jahr in der Bezirksliga war ein Lehrjahr. Man spielt unbekümmert und freiweg, konnte aber den Klassenerhalt erst am letzten Spieltag sichern. In den nächsten Jahren war unsere Mannschaft eine feste Größe in der Bezirksliga. Ein weiterer Höhepunkt im Vereinsleben war der Gedanke an eine komplett neue Sportplatzanlage am Nössling. Dieser Gedanke nahm mit einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 2. Dezember 1988 im Lokal Heidehof seinen Anfang. Auf der Tagesordnung standen folgende
Punkte:

1 . Bau eine Rasensportplatzes
2. Bau eines Aschenplatzes
3. Auslagerung des kompletten Spielbetriebs zum Nössling
4. Kauf einer 2000 qm großen Grundstücksfläche

von unserem Vereinsmitglied Werner Benninghoff.
Im Laufe der Versammlung wurden alle 4 Punkte von den 95 anwesenden Vereinsmitgliedern mit überwältigender Mehrheit angenommen.
Der Startschuss war überraschend glatt gelungen.Der erste Vorsitzende Horst Reinders steckte mit seinen Mitarbeitern seine ganze Kraft und sein Wissen in dieses Vorhaben, dafür gebührt ihm heute noch Dank und Anerkennung. Für die Durchführung der gesamten Baumaßnahmen wurde ein Bauausschuss gebildet, der sämtliche anfallenden Arbeiten vorzüglich leitete. Im Mai 1990 erfolgte der erste Spatenstich. Es wurde wieder um die 100.000 DM an Eigenleistung von unseren Mitgliedern erbracht. Das Spielfeld wurde im Oktober 1990 fertig gestellt. Ab der Saison 1991-92 konnte der Spielbetrieb rollen. Die Einweihung fand am 8. September 1991 statt. Das ganze Dorf war anwesend und feierte mit unserem Bürgermeister der Stadt Kleve, Herrn Karl Thelosen, diese einmalige Leistung eines Dorf-Vereins. Allen Helfern und Freunden des SV 06 gebührt nochmals Dank und Anerkennung. Der Verein plante weiter und so nahm man die nächsten Objekte in Angriff. Zwischenzeitlich hatte man bei der Bundeswehr ein Feldhaus erworben. Es wurde auf dem Sportplatzgelände aufgebaut und diente für die nächsten Jahre als Umkleidemöglichkeit.

Im Jahre 1995 begann der Bauausschuss wieder mit seiner Arbeit, es wurden Vorbereitungen für einen Aschensportplatz, eine Weitsprunganlage und eine Trainingsflutlichtanlage in Angriff genommen. Am 30. September 1995 wurde der Spatenstich zum Bau unseres Vereinsheims vollzogen. Das Vereinshaus auf der Heide wurde im Spätherbst 1995 verkauft. Ohne den Erlös aus diesem Verkauf wäre die ganze Maßnahme nicht möglich gewesen. Im März 1996 wurde der Aschenplatz fertig gestellt und der Spielbetrieb konnte aufgenommen werden. 2000 Stunden Eigenleistung wurden von den Mitgliedern erbracht, sowie die gesamte Bewässerungsanlage wurde in Eigenleistung geschaffen.

Der Bau der Platzanlage nahm schon große Formen an, trotz des sehr kalten Winters wurde gebaut, und man kann es nicht oft genug erwähnen, mit welch einem Einsatz die freiwilligen Helfer bei der Sache waren. Auch diese erbrachte Eigenleistung war enorm. Ende 1996 wurde die gesamte Baumaßnahme „Nössling“ abgeschlossen. Es ist eine schmucke Gesamtanlage geworden und ist bei entsprechender Pflege auf Jahrzehnte ein Schmuckstück für die ganze Gemeinde und ein guter Hort für unsere Jugend. Unabhängig von Personen und Namen sei allen, die auf irgend einer Art dazu beigetragen haben, nochmals zu danken.
Ab der Saison 1996-97 spielte man wieder in der Kreisliga A. In der Saison 1999 wurden wir erneut mit dem Aufstieg in die Bezirksliga belohnt. Dieses dauerte jedoch nur ein Jahr, dann war die Kreisliga A wieder unser Zuhause. Man schwamm so mehr oder weniger mit, es waren auch nicht die Spieler vorhanden um sich höhere Ziele zu setzen. In der Saison 2003-04 stieg man wieder in die Kreisliga B ab. Jetzt begann ein Neuaufbau. In der Saison 2004-05 wurde der direkte Aufstieg in die Kreisliga A geschafft. Eine besondere Leistung ist erwähnenswert, denn die Meisterschaft wurde ungeschlagen errungen. Dieses war für diese junge Mannschaft eine tolle Leistung.

Wie beim 50-jährigen Jubiläum hat die Mannschaft wieder für ihre Mitglieder und dem Verein ihr Geschenk in Punkt Aufstieg beigesteuert. Wir hoffen nun, dass die Kreisliga A für die nächsten Jahre gehalten werden kann und die Mannschaft sich weiter entwickelt.

Das Jahr 2006 ist für unseren Verein und unserer Gemeinde ein ganz besonderes, denn wir feiern das 100. Gründungsfest, das für einen Landverein am unteren Niederrhein eine Seltenheit darstellen dürfte. Wir alle dürfen stolz darauf sein, dass wir das Werk unserer Gründungsväter über 100 Jahre durch alle Stürme und Wirren der Zeiten in Ehre gehalten haben und weiter voran gebracht haben. Es gab zu allen Zeiten, seien es gute oder schlechte, Männer, die die Fahne des SV 06 Donsbrüggen e.V. hochgehalten haben.

Unser Dank soll ihnen noch heute ausgesprochen werden.