2011 Donsbrüggener Radsportler unterwegs in der Toskana

Wie die Quadratur des Kreises mutet es an, Natur, Kultur ,Sport und Spaß zu verbinden. Um dieses zu versuchen, haben sieben Radsportler des SV 06 Donsbrüggen nebst Begleitfahrzeug und –fahrer mit dem Rennrad die Toskana erkundet.
Von Rignano aus, etwa 30 km südöstlich von Florenz, unternahmen Christoph Braun, Dieter Ewert, Heinz-Willi Frücht, Dr. Thomas Knottenberg, Norbert Lippe, Manfred Neiß, Theo Schoofs und im Begleitfahrzeug Fritz Badorrek Touren in alle Himmelsrichtungen. Schon die Planung der Touren versprach höchste körperliche Anstrengungen. So wies eine Tagestour in nordöstlicher Richtung in die Emilia Romagna hinein mit einer Länge von 150 km 5500 Höhenmeter auf. Aber auch die Routen über den Passo di Consuma und Passo di Londa mit kurzem Halt an der ehemaligen, abtrünnigen Benediktiner Abtei Vallombrosa stellten sportliche Ansprüche in einsamer reizvoller Natur dar und führten durch sehr kleine an Hängen gelegene Bergdörfer.
Dass zu einer Erkundung der Toskana mit dem Rennrad auch die Städte Siena, San Gimignano und Volterra gehören, lag nahe. So führte eine Route in südlicher Richtung durch das Chianti-Gebiet nach Siena. Aber auch die sanft geschwungenen Hügel des Chianti-Gebietes weisen auf 160 km 2700 Höhenmeter auf und so manche Weinkellerei am Wegesrand verführte zur Einkehr. Diesen Versuchungen widerstehend konnten jedoch während einer Rast in Greve in Chinati die Köstlichkeiten der Region gewürdigt werden. Siena, auf einem Hügel gelegen, war schon von weitem sichtbar. Sie ist ein Traum vom Mittelalter mit roten Backsteinhäusern, Gassen und Plätze mit holperigen Pflaster, aber mit Rennradschuhen nur schwer begehbar. So wurde eine Fahrt mit dem Rennrad quer über den Piazza del Campo, wo zweimal jährlich das berühmteste Fest der Toskana, das Pferderennen des Palio stattfindet, zur Pflicht.
Die südwestliche Route führte über Radda in Chianti nach Volterra und das Landschaftsbild wechselte von Weinbergen und Ölbaumhainen zu ausgedehnten hügeligen Getreidefeldern und Erosionsgebieten. Nach Volterra führte eine kilometerlange Serpentinenstraße. In dem mittelalterlichen Ort konnte das besondere Museum der Etrusker, die der Toskana ihren Namen gaben, leider nicht besucht werden. Zu umständlich und unpassend erschien ein Museumsbesuch in Rennradkleidung. Die Weiterfahrt zu dem mittelalterlichen Städtchen San Gimignano entschädigte hierfür nicht nur mit der Besichtigung der Geschlechtertürme als Zeichen des Adelsstolzes, sondern mit dem Genuss des leckersten Eises der Welt. Eine kleine Gelateria am Marktplatz ist in den letzten Jahren als Weltmeister der Eisherstellung gekürt worden.
Wenn auch die Quadratur des Kreises mathematisch erst 1882 gelungen ist und im übertragenen Sinne für ein unlösbares Problem steht, schwören die sieben Donsbrüggener Rennradfahrer darauf, dass ihnen mit der Toskana ein Reiseziel gelungen ist, dass Natur- und Kultur, Sport und Spaß zu einer runden Sache verbindet.


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