Radsportler des SV 06 Donsbrüggen zur ältesten Stadt Deutschlands

Wiedermal ist es dem ortskundigen Vereinsmitglied Hardy Fries gelungen, Trainingsstrapazen mit dem Reiz einer wunderschönen Landschaft zu versüßen. Die diesjährige Zwei-Tagestour führte unter seiner Leitung  20 Donsbrüggener Radsportlerinnen und Radsportler über die Eifelhöhen  nach Trier.
Vom Ahrtal ausgehend begann das Höhentraining mit durchschnittlich zwar gemäßigter Steigung, aber stellenweise wurden die Steigungsprozente auch zweistellig. In der Schönecker Schweiz - der Name steht nicht nur für eine wunderschöne Gegend, sondern lässt auch Höhenmeter vermuten -  führte die Tour an das Eifelflüsschen Nims. Über den Nimstal-Radweg durch märchenhafter Natur vorbei an der Eiferer Bier-Metropole Bitburg trafen die Radsportler des SV 06 Donsbrüggen in Irrel auf den Prümtal-Radweg, dem in Richtung Süden bis Minden gefolgt wurde. Ein Beispiel für die vielen Attraktionen bei den Touren durch die Eifel sind die Skulpturen aus Eiferer Sandstein, die diesen Teil des Radweges säumen.
Bei Minden, wo Prüm und Sauer zusammenfließen, geht der Prümtal-Radweg in den Sauertal-Radweg über. Der Radweg entlang der Sauer verläuft auf einer Bahntrasse und vereint eine traumhafte  Weinbergslandschaft  mit malerischen Orten im Luxemburger Land. Besonders bemerkenswert fanden die Donsbrüggener Radfahrer, dass zwischen Metzdorf und Wintersdorf der Radweg auf Ständer hochgelegt worden ist, um ein wertvolles Feuchtgebietes zu schützen. Eindrucksvoll war auch die Fahrt durch den 336 Meter langen beleuchteten Ralinger Tunel. Entlang der Deutsch-Luxemburgischen Grenze war die abwechslungsreiche Natur erlebniswert. Bei Wasserbillig wurde die Mosel erreicht. Moselabwärts erreichten nach 150 km die Donsbrüggener Radsportler die Stadt Trier. Über eine am Moselufer gelegene bezaubernde kleine Straßenzeile, das Zurlaubener Ufer, wurde die Jugendherberge angesteuert,  jedoch nicht ohne einen kleinen Umweg zur Porta Nigra zu machen.
Am Zulaufender Ufer, dort wo vor 200 Jahren, die Fischerfamilien ansässig wurden und in Moselrichtung kleine Gärtchen und Pavillons anlegten wurde am Abend gemeinsam gegrillt. Nicht  geschont wurde der Meisterkoch aus eigenen Reihen, Karl Schmidt, auch nach 150 km mit 1000 Höhenmeter musste er für schmackhaftes Grillgut sorgen. Für eine gute Stimmung sorgte auch der urige Charakter es Zurlaubener Ufers.  Aus den alten Fischerhäusern waren im Laufe der Jahre eine Reihe Restaurants und Gaststätten geworden und die ufernahen Grundstücke funktionierten nun als Biergärten.
Von Trier, auch Rom des Nordens genannt, fuhren die Donsbrüggener Radsportlerinnen und Radsportler am nächsten Morgen zunächst über den Mosel-Radweg die weiten Moselschleifen entlang. Als die bedeutsamsten Spuren der Römer fanden die Donsbrüggener Radsportlerinnen und Radsportler die vielen Weinberge und und schmucke Winzerdörfer; denn schließlich hatten die Römer den Wein an die Mosel gebracht, von denen die Riesling-Weine heute weltbekannt sind. Nach längerer Fahrtzeit steuerte ihr Scout zielsicher in einer Moselschleife eine größere Rasenfläche an. Hier fanden die Radsportlerinnen und Radsportler nicht nur eine öffentliche Toilette, sondern auch ein Kneipbecken,  dessen kaltes Wasser eine gute Regeneration der Radfahrerbeine bewirkte.
Gestärkt konnten die Donsbrüggener an der Mosel ab Mühlheim das Moseltal verlassen und nach Wittlich in die Eifel abbiegen. Zunächst mäßig waren die Steigungen über einen Radweg auf einem alten Bahndamm nach Manderscheid und weiter Richtung Daun. Dann wurden die Steigungen heftiger. Nach 160 km und 1200 Höhenmeter wurde der Ausgangspunkt an der Ahr erreicht. Eine der landschaftlich ansprechendsten und harmonischsten Zwei-Tagestouren gingen zu Ende.

 


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