2009: Dreißig Radsportlerinnen und Radsportler des SV 06 Donsbrüggen auf Traumpfaden in der Eifel

Auch die Zwei-Tagestour 2009 fand großen Anklang. Hiermit betonen die Radsportler des SV 06 Donsbrüggen, dass Radsport nicht nur ein Fahren gegen die Zeit oder einen Gegner ist, sondern vielmehr ein Gemeinschaftserleben in der Natur sein kann zur Förderung der Fitness und Gesundheit. Die Zwei-Tages-Tour 2009 führte in die Eifel unter dem Motto „Wer hat Angst vor dem Schwarzen Mann“.

Geführt von dem Vereinsmitglied Hardy Fries, in Gerolstein geboren und aufgewachsen, lernten sieben Radsportlerinnen und dreiundzwanzig  Radsportler des SV 06 Donsbrüggen bei herrlichem Wetter die schönsten Radtouren der Eifel kennen. Von Gerolstein aus führte der erste Rundkurs vorbei am „Wallenden Born“ in Wallenburg, weiter von Wittlich über eine vormalige Bahntrasse zum Bahnhof nach Daun und über Schalkenmehren mit Blick auf die Eifelmaare nach 150 km und 2000 Höhenmeter zurück nach Gerolstein. Kurz vor der Zwangspause am wallenden Born – die Ansammlung der der Kohlensäure im Brunnenschacht lies auf sich warten, um anschließende eine Fontäne von drei Meter hochschießen zu lassen wurde dem „Präsidenten“ der Radsportabeilung des SV 06 Donsbrüggen, Johannes Tißen, gezeigt, woran man einen „richtigen“ Fan des FC Bayern erkennt. Ein Bewohner hatte sein ganzes Haus im Dekor des FC-Bayern gestaltet. Ein radtouristischer Anziehungspunkt ist der auf einer Bahntrasse angelegte Radweg von Wittlich nach Daun. Er führt durch eine wunderbare Landschaft und weist mit mehreren Tunneldurchführungen nur 2%-ige Steigung auf.

Die Tour am zweiten Tag von 125 km Länge und 1250 Höhenmeter führte über den Kylltalradweg vorbei an Kyllburg und entlang  des Nimstales nach Prüm. Von hier aus ging es über den Prümtalradweg zur Aufhellung  des Mottos vorbei am „Schwarzen Mann“ (der höchsten Erhebung der Schnee-Eifel) nach Stadtkyll und wieder über den Kylltalradweg nach Gerolstein. Von dem ortkundigen Führer Hardy Fries vor die Wahl gestellt, zum Abschluss eine Eisdiele aufzusuchen oder sich auf eine Überraschung einzulassen, wählten alle Teilnehmer die Überraschung. Sie bestand darin, einen 18%-igen Schlussanstieg zu meistern. Keiner mußte auf die Hilfe des tollen holländischen Versorgungs- und Begleitteams zurückgreifen.

Radwanderwege, die nicht von motorisierten Fahrzeugen genutzt werden, wie die Radsportler des SV 06 Donsbrüggen sie in der Eifel vorfanden, würde auch dem unteren Niederrhein gut anstehen und für den Radtourismus förderlich sein.