Donsbrüggener Radsportler auf 345 km langer Vereinstour

11. Juni 2004: Freitag Morgen um 6.45 Uhr am Sportpark Nössling in Donsbrüggen. 37 Augenpaare starren ängstlich in den Himmel. Wird das Wetter wohl trocken bleiben? Um 7.00 Uhr soll die von Volker Nellessen und Rolf Brühne vorbereitete 2-Tages Vereinstour unter dem Motto “Geisterjagd 2004″ beginnnen. Mit Rückenwind startet der Tross pünktlich in Richtung Emmerich. Über Netterden, Gendringen und Lichtenvoorde geht die Fahrt vorbei an Winterswijk. Im Naturschutzgebiet Zwillbrockervenn wird die erste Rast eingelegt. Über Vreden führt der Weg zum nördlichsten Punkt der Reise: Alstätte (zwischen Enschede und Ahaus). In der Nähe von Legden wird der Mittagstisch eingenommen. Die Radler erkennen schon an den vielen Pferdekoppeln, dass sie sich im Münsterland befinden. Coesfeld und Reken sind weitere Stationen auf der Reise. Nach 195 km wird die Jugendherberge in Haltern erreicht. Vom Herbergsvater, der sich als passionierter Radsportler zu erkennen gibt, wird die Gruppe herzlich begrüßt. Am frühen Abend bei Grillfleisch und Friesengeist gibt er einige Radsportanekdoten zum Besten.

Am nächsten Morgen wird die Gruppe um 7.00 Uhr durch strömenden Regen geweckt. Beim Start klart das Wetter zwar etwas auf, aber auf der Rückreise bekommen die Radsportler das gesamte Repertoire eines Aprilwetters zu spüren. Am Weser-Datteln-Kanal in Richtung Datteln-Oer-Erkenschwick bläst den Radlern der Westwind kräftig ins Gesicht. Schauern wechseln sich mit Sonnenscheinperioden ab. In der Nähe von Recklinghausen winken in einer Erdbeerplantage die Erntehelfer den Radsportlern aufmunternd zu. Eine heftige Regenschauer zwingt jedoch zu einer Pause. Aufschäumende Gischt der Räder nimmt die Sicht und macht eine Weiterfahrt zu gefahrvoll. Nach der Zwangspause geht die Reise weiter über Dorsten, vorbei am Flugplatz von Kirchhellen bis nach Hünxe. Hier wird begleitet von einer heftigen Hagelschauer die Mittagsrast eingelegt. Frisch gestärkt müssen die Radsportler den Kampf mit den Widrigkeiten des Wetters wieder aufnehmen. Heftiger Westwind verlangt von der Gruppe ein konzentriertes Windschattenfahren. Über Wesel, Xanten und Wissel führt der weitere Weg ins heimatliche Donsbrüggen. 3 Frauen und 33 Männer sind froh, die 150 km lange Rückfahrt bei widrigem Wetter geschafft zu haben. Der Radsportobmann Johannes Tißen dankt im Namen aller dem Fahrer des Begleitfahrzeuges Volker Orlamünde für seine Umsicht und Geduld.


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