2004 bei der Tour de France

 

Nachdem die Radsportler Christoph Braun, Heinz-Willi Frücht, Andreas Hendricks und Norbert Lippe im Juni die Berge der Tour de Franc in den Alpen bezwungen haben und auf einer Strecke von 440 km 11400 Höhenmetern zurücklegten, machte sich eine weitere Gruppe Donsbrüggener Radsportler auf den Weg, vor den Profis der Tour de France Alp d'Hues zu erklimmen.

Es war in diesem Jahr zwar nicht der höchste Berg der Tour, aber der am meisten gefürchtete. Einige Tage bevor sich die Profis nach Alp d'Hues hoch quälten, haben Donsbrüggener Radsporler ihre Fitness auf den 21 Kehren zum Gipfel der Tourlegende getestet. Gut vorbereitet durch das Erklimmen der heimischen "Höhenzüge" (Feuerwachtturm, Berg en Daal, Klever Berg) bezwangen sie den Höhenunterschied von 1100 m auf einer Strecke von 13,5 km in nicht ganz so schneller Zeit wie die Profis zwei Tage später. Umsäumt war die Strecke von über 1 Million Zuschauer, die die Auseinandersetzung im Bergzeitfahren zwischen Jan Ulrich und Armstrong erwarteten. Hierdurch konnte auf der Abfahrt nur eine verminderte Geschwindigkeit von 70 km/h erreicht werden.

Am Tag des Bergzeitfahrens der Tour de France ergatterten sich die Donsbrüggener Radsportler gute Beobachtungsplätze und erlebten die unbeschreibliche Stimmung um dieses Ereignis. Dieses sind Eindrücke, die man nicht vergisst.

In den nächsten Tagen wurden noch einige Gipfel - so der 2645 m hohe Col de Galibier - erstürmt. Eine unvergessliche Woche in Frankreich erlebten:

Günter Daamen, Heinz-Willi Frücht, Dieter van Haaren, Paul van Heek, Andres Hendricks, Erwin Hendricks, Manfred Neiß, Norbert Sanders, Johannes Tißen und Peter Willemsen.